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BAUABLAUF |
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Der parallel zum Hauptstollen verlaufende Sicherheitsstollen wurde gleichzeitig ausgebrochen und ging dem Haupttunnel immer ein Stück voraus. Kurz nach dem Beginn der Arbeiten für den Ausbruch des Tunnels wurden auch die Baustellen für die Vertikalschächte Guspisbach und Hospental in Betrieb genommen. Diese Schächte wurden nach der konventionellen Methode von oben nach unten abgeteuft. |
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Im Verlaufe der Bauarbeiten musste zur Einhaltung des gesamten Bauprogrammes ein Zwischenangriff des Haupttunnels über den Lüftungsschacht Hospental Richtung Süden in Angriff genommen werden. Für diesen Einsatz wurde im Vertikalschacht Hospental eine vollautomatische Material- und Personenförderanlage installiert. |
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Bauliche Erschwernisse ergaben sich im südlichen Portalbereich, wo der Tunnel wegen der bautechnisch schlechten Trias- Formationen im Tagbau erstellt werden musste. |
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Beim Nordportal musste zuerst eine 160 m lange Lockergesteinsstrecke im Teilausbruchverfahren durchörtert werden. Im Bereich der Kreuzung mit dem bestehenden Bahntunnel, wo zwischen dessen Sohle und der Kalotte des Strassentunnels lediglich eine dünne Felsbrücke von 5.2 m Dicke übrig blieb, musste der Vortrieb im Teilausbruch unter Anwendung grösster Vorsichtsmassnahmen und ständiger Kontrolle der im Bahntunnel resultierenden Erschütterungen erfolgen. |
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Das Ausbruchsmaterial des Gotthard-Strassentunnels wurde im Norden als Strassenkörper für das Anschlussbauwerk Göschenen verwendet. Im Süden wurde es für Dammaufschüttungen des Autobahntrassees eingesetzt. |
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