IHRE FRAGEN  -  UNSERE ANTWORTEN

   
 
  1. Was sind die Betriebszeiten des Tunnels?

  2. Wann wird der Tunnel für den Unterhalt und die Erneuerung geschlossen?

  3. Warum werden keine Tunnelgebühren (Maut) erhoben?

  4. Wie viele Leute Arbeiten im Werkhof?

  5. Wie viele Leute sind im einem Kommandoraum im Einsatz?

  6. Ist es immer das Verkehrsaufkommen das zu Stau führt?

  7. Warum hat der Tunnel keine zweite Röhre?


Was sind die Betriebszeiten des Tunnels?

Der Tunnel ist ganzjährig für den Verkehr geöffnet. Für Unterhaltsarbeiten wird der Tunnel während 16 – 20 Nächten pro Jahr für den Verkehr gesperrt.

top


Wann wird der Tunnel für den Unterhalt und die Erneuerung geschlossen?

Die Arbeiten im Fahrraum und in den Lüftungskanälen werden in den jährlich 4 bis 6 Unterhaltswochen in den Monaten Juni und September durchgeführt. Dabei wir der Tunnel vom Montag Nacht bis Donnerstag Nacht jeweils zwischen 20:00 und 05:00 Uhr früh für den Verkehr gesperrt. Der Personenwagen-Verkehr wird über die Passstrasse abgeleitet, der schwere Verkehr wird zurückgehalten.

Bei der Tunnelreinigung im Februar bleibt der Übergang während 2 Nächten gesperrt.

Die übrigen Arbeiten, z.B. in den Lüftungszentralen, werden während des Tages durchgeführt, da sich kein Personal im Fahrraum aufhalten muss und die Lüftung nicht abgeschaltet wird.

top


Warum werden keine Tunnelgebühren (Maut) erhoben?

Der Gotthard-Strassentunnel gehört zu schweizerischen Nationalstrassennetz. Für dessen Benützung genügt die jährliche Vignette, die zur Zeit Fr. 40.- kostet. Zudem bestehen mit der Mineralölsteuer weitere indirekte Steuerbelastungen zu Gunsten des Nationalstrassenbaues.

Die Erhebung von zusätzlichen Benützungsgebühren liegt nicht im Kompetenzbereich der Kantone, sondern ist Bundessache.

top


Wie viele Leute Arbeiten im Werkhof?

Von den beiden Werkhöfen aus wird nicht nur der Tunnel unterhalten, sondern auch die nördliche und die südliche Rampenstrecken (von Amsteg bis Varenzo).

Der Tunnel wird dabei aufgrund einer interkantonalen Vereinbarung vom Amt für Tiefbau Uri, mit dem Werkhof Göschenen, und dem Dipartemento del Territorio Tessin, mit dem Werkhof Airolo, gemeinsam betrieben und unterhalten.

Im Werkhof Göschenen arbeiten 42 Personen, in Airolo  44 Personen der Fachbereiche Bau, Mechanik sowie Elektrik und Elektronik.

In beiden Werkhöfen besteht ein ständiges Feuerwehrpiket von je 4 Mann.

In der Administration werden u.a. das Rechnungswesen sowie Subventionsabrechnungen mit dem Bund bearbeitet.

top


Wie viele Leute sind im einem Kommandoraum im Einsatz?

Normalerweise stehen je ein Zentralist auf der Verkehrsseite und auf der technischen Seite im Einsatz.

Auf der Verkehrsseite besteht eine dauernde Präsenz von 24 Stunden pro Tag.

Auf der technischen Seite ist diese Präsenz ebenfalls rund um die Uhr gewährleistet, in der Nacht während der LKW-Sperrzeit jedoch abrufbar im Werkhof.

top


Ist es immer das Verkehrsaufkommen das zu Stau führt?

Bei zu hohem Verkehrsaufkommen wird der Verkehr an den Portalen dosiert, damit möglichst kein Stau im Tunnel entsteht.

Im Tunnel hat der Stau andere Ursachen, z.B. Fahrzeugstillstand wegen Benzinmangel und anderen Pannen, wegen Unfällen oder zu vielen Stopps in den Ausstellbuchten. Auch  Fahrzeuge, welche die erlaubte Geschwindigkeit von 80 km/h wesentlich unterschreiten, bewirken einen unregelmässigen Verkehrsfluss.

top


Warum hat der Tunnel keine zweite Röhre?

Der Bau einer einzelnen Tunnelröhre mit Gegenverkehr beruht auf dem ursprünglichen Nationalstrassenkonzept. Dies ist ein Bundesentscheid und wurde vom schweizerischen Stimmvolk getroffen.

top


Copyright © 2005 Betriebsleitung Gotthard-Strassentunnel.
Alle Rechte vorbehalten.
Stand: 15. September 2005.
 
 

top